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| 20 T's |
Vor genau einem Jahr und 29 Tagen hab ich mich auf mein bisher gröĂtes und verrĂŒcktestes Patchworkabenteuer eingelassen. Die
365 Challenge von Kathryn Kerr.
Alles in allem möchte ich diese Erfahrung um nichts in der Welt missen, wiewohl es doch zumindest teilweise, ein absoluter Grenzgang war.
In manche Blöcke hab ich mich nachgerade verliebt, obwohl, oder vielleicht gerade weil sie nur 3" groà waren. Andere wiederum möchte ich niemals mehr, auch nicht in 25", nÀhen wollen.
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| Rikis Block fĂŒr mich |
Und auch die Materialschlacht, in die dieses Projekt ausgeartet ist, war nicht von schlechten Eltern.
Von meterweise Stoff gleich gar nicht zu reden. Ebensowenig von den Kilometern an NĂ€hgarn, aber ich hab auch ein gut halbes Dutzend NĂ€hmaschinennadeln, etliche Rollschneiderklingen, die Ecken von zwei Linealen, sowie eine Schneidematte verschlissen. Die Tonnen an Nerven erwĂ€hne ich erst gar nicht đ
Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, möchte ich alle Quilterinnen, die möglicherweise noch ĂŒberlegen, ob sie dieses Wagnis eingehen wollen, ermutigen, es zu tun.
Nicht nur der Quilt ist wirklich atemberaubend schön und funktioniert auch in jeder Farbkombination, das GefĂŒhl, es letztlich wahrhaftig geschafft zu haben, ist unbeschreiblich.
Es sei denn man ist MarathonlÀufer oder hat schon mal den Mount Everest bestiegen.
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| Silvias Block fĂŒr mich |
Und jetzt versteh ich auch all die Leute, die, wenn sie eine tolle Leistung verbracht haben, immer allen danken wollen.
Es ist mir auch ein Anliegen und daher tu ich es jetzt einfach (noch) einmal.
Alle, die Dankesbekundungen hassen, mĂŒssen diese Zeilen halt ĂŒberspringen.
Mein Dank geht zu allerst einmal unbekannterweise an
đKathryn Kerr, fĂŒr diese wirklich tolle Idee und deren Umsetzung. Allein die Anleitungen zu erstellen war eine enorme Leistung, da waren hin und wieder aufgetretene Fehler gerne zu verzeihen.
đDann gilt mein Dank meinen MitnĂ€herinnen, Mitstreiterinnen, Motivatorinnen und ĂŒberhaupt den besten Quiltschwestern, die man sich nur wĂŒnschen kann: Agnes,
Riki und
Silvia. Ohne euch hĂ€tte ich nie und nimmer die Geduld und Entschlossenheit aufgebracht dieses Projekt zu Ende zu fĂŒhren.
đUnbedingt erwĂ€hnen möchte ich auch Liliane, ohne deren groĂzĂŒgige Stoffspenden in Grau und Rot der Quilt viel weniger lebhaft und wohl nur halb so schön geworden wĂ€re. Nochmals ein dickes Bussi in die Schweiz !
đSelbstverstĂ€ndlich auch 'Danke' an den besten Ehemann von allen. Er hat ein Jahr ohne zu murren ertragen, dass ich mich um so manche Unternehmung gedrĂŒckt habe, nur um Zeit zum NĂ€hen zu finden, damit ich nicht zu sehr ins Hintertreffen gerate. Und er hat auch immer meine derangierte Frisur unkommentiert gelassen, wenn ich mir wegen eines besonders fiesen, aufwĂ€ndigen Blockes die Haare gerauft habe.
đLast but not least auch ein Dankeschön an meine Tochter, die mich, Social Media Verweigerin aus Ăberzeugung, immer wieder mal ĂŒber ihren Facebook-Account kiebitzen lieĂ, was weltweit sich so 365er-Challenge mĂ€Ăig tat.
Und nun, ich kann es echt noch immer nicht ganz glauben, kann ich meinen fix fertigen 365er, meinen ganz persönlichen Grenzgang und das ist auch der Name, den ich diesem Quilt letztlich gegeben habe, prÀsentieren:
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| Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, naja in diesem Fall sind es vier đ |