Hier geht's um meine zwei Leidenschaften: Quilten und Garteln

Unsere Bassena 365er Challenge

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Dienstag, 4. Juli 2017

Belohnung muss sein

Nachdem ich nun schon tatsächlich dabei bin an meinen Country House das Binding anzunähen, dachte ich mir, dass ich mich irgendwie belohnen müsse, weil ich dieses Projekt so konsequent durchgezogen habe.
Wobei ich nicht verschweigen will, dass zum Schluss nur eine ordentliche Motivationshilfe durch meine Quiltschwestern und eben der nahende Abgabetermin für Götzis mich letztlich durchhalten haben lassen.
Aber sei es wie es sei, eine Belohnung musste her.
Ich hätte mich natürlich auch für eine XXl-Portion Schokoladeneis entscheiden können, ich hab mich dann aber doch für einen neuen Quilt entschieden, natürlich nur meinen Hüften zuliebe 😇



Denn vor einiger Zeit hab ich mir ein Buch gekauft, fast bin ich versucht zu sagen, es ist die ultimative Bibel für alle Scrapquilts-Fans, so wie ich es bin. Und da sind ausschließlich Quilts drin, wo man auch das kleinste Fleckerl verwenden kann. Also eben perfekt für mich, die ich ja so gut wie kein Futzerl Stoff wegschmeißen kann. Weil es eben die Tatsache bestätigt, dass man auch aus den winzigsten Teilchen noch atemberaubende Quilts nähen kann.

Obwohl in diesem Buch ein traumhafter Quilt nach dem anderen drin ist, hat mich sofort Scrap Valley begeistert. Damals hab ich mir versprochen, dass ich den irgendwann in Angriff nehmen werde.

Und irgendwann wurde zu 'Jetzt'.

Also hab ich zwei Strohwitwentage genutzt um es gleich mal richtig anzugehen und meinen Restefundus auf dem Esstisch ausgeschüttet. Wäre der beste Ehemann von allen dabei gewesen, hätte er bestimmt gesagt, es wäre die Büchse der Pandora 😜


Insgesamt besteht die Mitte aus 16 Abschnitten und es ist wirklich ein Heidenspaß in all diesen Stoffleckerln wühlen zu können, um das bestmögliche heraus zu fischen. Natürlich dauert es auch seine Zeit, doch bei näherer Betrachtung sieht man schon auch, das scheinbar 'zufällige' Anordnen der Stoffe einem gewissen Prinzip, vorallem einer Hell/Dunkel-Wirkung, folgt.
Und ich bin fest entschlossen, es ebenfalls so hinzubekommen.





Wie immer hat eine lange Reise mit dem ersten Schritt begonnen und das ist er.
Mein erster Block.


Freitag, 22. Mai 2015

Building Houses

Bei uns hier in Wien gibt es ja momentan nur ein das gesamte öffentliche Leben bestimmendes Ereignis, den European Song Contest. Man kommt an keiner Ecke zu keiner Minute des Tages dran vorbei.
Und überall stolpert man über das Motto: Building Brigdes. Von nahezu jeder Fernseh- und Radiosendung bis hin zu den entsprechend gestalteten Straßenbahnen. Immer wieder hört und sieht man es.
Nun bin ich persönlich ja nicht der ganz große ESC -Fan. Zum überwiegenden Teil ist es nicht meine Musik, dann dauert es ewig bis sich die jahrzehntelang bestehenden Allianzen ihre Punkte zugeschoben haben. Und vorallem musste man sich ja schon des öfteren für den Österreichischen Beitrag sowieso in Grund und Boden schämen.

Aber Dank Conchita ist ja nun alles anders und daher will ich auch mal nicht so sein und mich zumindest ein bisschen an den ESC anlehnen. Allerdings hab ich das Motto ein bisserl abgewandelt in: Building Houses.

Ich hab schon vor einigen Monaten einmal begonnen aus Klein- und Kleinstresten Häuser-Blöcke von 3" Größe zu nähen. Ich weiß, dass der Hype um diese Minihauserln schon wieder vorbei ist, doch darum hab ich mich noch nie gekümmert und das Schönste an traditionellen Blöcken und Quilts ist ja, dass sie nie unmodern werden.
Vor kurzem fielen mir also diese paar Häuschen, die ich schon genäht hatte, wieder in die Hand und spntan hab ich begonnen weiter zu machen.
Eben nicht Building Bridges, sondern Building Houses.

Die ersten Versuche

Baustelle und Baumaterial


Und ganz schnell hab ich merken müssen, dass diese Winzlinge ein enormes Suchtpotential beinhalten. Also rasch die Gläser mit den Stoffresten ausgeleert und Haus um Haus genäht. Ganz nach dem Motto: Wenn ich nur aufhören könnt, aufhören könnt . . . .  ;)



Die ersten zwanzig Häuschen
Es hat nicht lang gedauert, da hatte ich zwanzig Häuschen fertig und hab mir Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Häuschen zusammennähen sollte. Ich hab auf Building Houses from Scraps nachgeschaut und da hab ich gesehen, dass das Binding ein regelmäßiges Muster hat.
Blieb nur mehr die Frage nach der Farbe, denn Schwarz wollte ich nicht. Nach kurzem Überlegen fand sich denn ein ausrangiertes Hemd des besten Ehemanns von allen mit einem dünnen Streifenmuster und für die Sashingquadrate hab ich mir dann einen Stoff gesucht, den ich fussy cut schneiden konnte, um für die Mitte einen Punkt zu erhalten.
Dann hab ich meine zwanzig Hauserln einmal zusammengenäht um einen ersten Eindruck zu erhalten und, ja, ich werde definitiv weiterbauen !

Samstag, 13. September 2014

Restlverwertung

Nachdem kräftiger Dauerregen unsere Abfahrt in den Urlaub um einen Tag verzögert hat, blieb mir genügend Zeit mich wieder mal im Internet auf meinen Lieblingsseiten herumzutreiben.
und so kam ich wieder auf dieser Seite vorbei. Wohl nicht ganz zufällig, denn diese Hauserln spuken mir schon eine Weile im Kopf herum. Vorallem ihre Größe, wobei besser gesagt, ihre Kleinheit, ist, was mich fasziniert.

Die Scrapliebhaberin in mir erkannte sofort die Möglichkeit hier Klein-und Kleinstreste verarbeiten zu können. Nachdem ich definitiv ja kaum ein Stofffutzerl wegschmeißen kann aus dem sich vielleicht noch irgendetwas machen ließe, beschloss ich, so ein Häuschen auszuprobieren.  Nur einfach mal so.
Und schon war's geschehen. Weil bei einer Blockgröße von drei Inch lassen sich bei diesen vielen Teilen wirklich auch die winzigsten Reste nutzen.
Das Problem war nur, ich hab das Suchtpotenzial, das darin liegt, schwer unterschätzt. Denn ich konnte kaum mehr aufhören zuzuschneiden. Kein Tüfteln was die Farben angeht, einfach das Glas mit den Stoffresterln auf den Tisch gekippt und losgelegt.

Und hier das Ergebnis nach ein paar Stunden Zuschneiden und Nähen:

3" Hausblöcke